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  • Jacqueline Christ
  • 12. März
  • 2 Min. Lesezeit

Wir denken oft, wir müssten so vieles sein.

Geduldig. Konsequent. Organisiert. Inspirierend. Gelassen. Liebevoll. Und bitte alles gleichzeitig – am besten noch mit frischem Gemüse im Kühlschrank, sauberen Turnschuhen und einer perfekt aufgeräumten Wohnung.


Ganz ehrlich? Das ist eine ziemlich lange Liste.

Und manchmal fühlt es sich an, als würde man irgendwo zwischen Znüni, Wäschekorb und „Mami, de Chli nervt!“ ein bisschen den Überblick verlieren.

Aber hier ist etwas, das viele Mamis vergessen.


Für dein Kind bist du nicht all diese Rollen. Du bist etwas viel Grösseres. Du bist sein Zuhause. Nicht das Haus. Nicht das Kinderzimmer. Nicht das Bett mit den Dinosauriern oder Einhörnern.

Du.


Der Ort, an dem alles sein darf. Bei dir darf dein Kind laut sein. Es darf traurig sein. Es darf wütend sein. Es darf überdreht sein. Es darf Fehler machen.


Die Welt draussen ist voller Regeln, Erwartungen und Bewertungen. Aber bei dir darf es einfach sein. Wenn dein Kind sich verletzt, ruft es nicht nach einem perfekten Menschen. Es ruft nach dir.


Nicht weil du alles lösen kannst. Sondern weil du Sicherheit bist.


Es sind die kleinen Momente, die alles bedeuten. Manchmal sind es diese Sekunden, die man fast übersieht. Die kleinen Arme um deinen Hals. Der Kopf, der sich kurz an deine Schulter lehnt. Die Stimme, die sagt: „Mami, därf ich zu dir is Bett cho?“


Vielleicht bist du gerade müde. Vielleicht hattest du einen langen Tag. Vielleicht wolltest du gerade eigentlich nur fünf Minuten Ruhe.


Aber in diesem Moment passiert etwas Magisches.

Dein Kind kommt zu dir, weil dein Herz für es der sicherste Ort der Welt ist.


Du musst nicht perfekt sein. Kinder brauchen keine perfekte Mutter. Sie brauchen eine echte. Eine, die manchmal lacht. Eine, die manchmal genervt ist. Eine, die Fehler macht und sich entschuldigt. Eine, die versucht, ihr Bestes zu geben.

Perfektion baut keine Verbindung.


Echtheit schon.


Und genau deshalb bist du für dein Kind ein Zuhause. MamiBalance bedeutet nicht Perfektion. MamiBalance heisst nicht, dass immer alles ruhig ist. Es bedeutet nicht, dass du immer geduldig bist. Oder immer weisst, was richtig ist. MamiBalance bedeutet etwas viel Einfacheres.


Du bleibst an deiner Seite.


Auch an chaotischen Tagen. Auch wenn du zweifelst. Auch wenn du dich fragst, ob du genug bist. Denn für dein Kind bist du nicht „genug“. Du bist alles. Du bist der Ort, an den es zurückkommt. Der Ort, an dem es sich wieder zusammensetzt. Der Ort, an dem es Kraft tankt.


Du bist sein Zuhause.


Und ich glaube das ist die schönste Aufgabe, die ein Mensch im Leben haben kann.


Ein Zuhause sein

 
 
 

Heute ist Weltfrauentag.


Ich musste kurz überlegen, was ich dazu eigentlich sagen möchte. Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte. Sondern weil ich nicht die grosse feministische Rede schwingen will.


Ich glaube nämlich, dass die meisten Frauen gar keine Parolen brauchen. Wir leben unsere Stärke jeden Tag – oft völlig unbemerkt. Wir organisieren Familien. Wir arbeiten. Wir kümmern uns. Wir planen. Wir halten zusammen, wenn alles gleichzeitig passiert. Wir sind halt einfach starke Frauen im Alltag.


Und ja – manchmal fallen wir auch müde ins Bett und fragen uns kurz: Wie habe ich diesen Tag eigentlich geschafft? Die Antwort ist ziemlich simpel: Frauen sind einfach unglaublich anpassungsfähig.


Wir finden Lösungen. Wir improvisieren. Wir stehen wieder auf, auch wenn etwas nicht funktioniert hat.


Nicht perfekt. Aber verdammt stark.


Ich sehe das besonders bei Mamas. Denn Mamas entwickeln eine ganz eigene Superkraft. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist echtes Management.


Und genau darum geht es am Weltfrauentag für mich.

Nicht um „Frauen gegen Männer“. Sondern um das stille Bewusstsein:

Wir können unglaublich viel bewegen.


Wir dürfen unsere eigenen Wege gehen. Wir dürfen neu anfangen. Wir dürfen mutig sein. Und wir dürfen auch einfach mal kurz innehalten und denken:


Hey. Ich mache das eigentlich ziemlich gut.


Also falls dir heute noch niemand gesagt hat, wie stark du bist, ich sag es dir gerne:

Du schaffst mehr, als du glaubst. Und genau das ist echte Frauenpower.


Frauenpower

 
 
 
  • Jacqueline Christ
  • 6. März
  • 1 Min. Lesezeit

Kennst du diese Umarmungen, die kaum länger als eine Sekunde dauern?

Ein kurzes „Hoi“, ein schneller Knuddler, und dann geht jeder wieder seines Weges. Nett, freundlich – aber irgendwie bleibt nichts davon wirklich hängen.


Und dann gibt es diese anderen Umarmungen.

Die, bei denen dich jemand wirklich festhält. Nicht nur kurz berührt, sondern richtig umarmt. Arme um dich, ein Moment Stille, vielleicht ein tiefes Durchatmen – und plötzlich merkst du, wie sich etwas in dir entspannt.

Als würde jemand sagen: Du bist nicht allein.


Eine ehrliche, feste Umarmung kann unglaublich viel geben. Wärme. Ruhe. Kraft. Manchmal sogar mehr als hundert gut gemeinte Worte.

Und das ist nicht nur ein Gefühl – dafür gibt es tatsächlich einen medizinischen Grund.


Wenn wir uns länger als 5 Sekunden umarmen, schüttet unser Körper das Hormon Oxytocin aus. Man nennt es auch das Bindungs- oder Kuschelhormon. Es entsteht bei Nähe, Berührung und Vertrauen zwischen Menschen. Dieses Hormon sorgt dafür, dass wir uns sicherer, ruhiger und verbunden fühlen. Gleichzeitig sinkt im Körper der Spiegel des Stresshormons Cortisol, wodurch sich unser Nervensystem beruhigt.


Mit anderen Worten: Eine echte Umarmung kann unseren Körper tatsächlich entspannen.


Gerade an Tagen, an denen der Kopf voll ist oder das Herz etwas schwerer als sonst, kann so ein Moment unglaublich viel verändern. Nicht, weil plötzlich alle Probleme verschwinden. Aber weil man sich für einen Augenblick getragen fühlt.


Ich glaube, wir unterschätzen oft, wie viel Nähe und echte Verbindung bewirken können. Wie viel Kraft in etwas so Einfachem steckt.


Vielleicht sollten wir uns öfter trauen, genau solche Umarmungen zu geben.

Nicht hastig. Nicht halbherzig. Sondern ehrlich. So richtig. Mit Wärme. Mit Herz.



 
 
 
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